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Ministrantenfreizeit im Allgäu: Gemeinschaft, Action und ein Bunter Abend

In den Pfingstferien war es endlich wieder soweit: unsere traditionelle Ministrantenfreizeit stand bevor! Nachdem die Anreise in den letzten Jahren kaum als solche bezeichnet werden konnte – den Weg in den heimischen Lippgarten hätte doch jeder zu Fuß bewältigen können – führte uns diesmal eine gut eineinhalbstündige Fahrt ins wunderschöne Allgäu, genauer gesagt in das Haus der Begegnung St. Hildegard in Pfronten.

Bei strahlendem Sonnenschein, umgeben von Kühen, Bergen und Höfen verbrachten wir dort ein paar Tage ganz im Sinne der Ministrantengemeinschaft. Begleitet wurden wir von unserem Pastoralassistent Sebastian sowie (damals noch Diakon) Evans. Nach der herzlichen Begrüßung vom Team unserer Unterkunft und der Zimmeraufteilung, startete sogleich die erste von vielen noch folgenden, hitzigen Runden Fußball.

Abends ließen wir den ersten Tag bei einem gemeinsamen Kinoabend ausklingen – mit Chips, Popcorn und Cola. Der Klassiker „Ratatouille“ hat dabei alle sehr unterhalten und zum Lachen gebracht. Mit dem Gedanken, dass unsere Herbergsküche hoffentlich nicht wie das Sternerestaurant in Paris über Nacht von Ratten heimgesucht wird, fielen wir schließlich in die Betten.

Die erste Nacht fand für einige ein jähes Ende, als plötzlich um 7 Uhr morgens Tischtennis- und Kickergeräusche bis hoch in die Schlafzimmer schallten. Wer den Jungs das in aller Frühe erlaubt hat… Mit einem leckeren Frühstück gestärkt verbrachten wir den zweiten Tag mit einer Bastelaktion, Fußball und Geländespielen. Abends entzündeten wir ein Lagerfeuer – da das reguläre Feuerholz nicht reichte, musste kurzerhand auch ein ausgedienter, getrockneter Christbaum herhalten. Eine Fackelwanderung auf einen kleinen Berg ganz in der Nähe, von wo aus wir einen beeindruckenden Blick über ganz Pfronten und die Alpen hatten, bildete den perfekten Tagesabschluss.

Der Mittwoch stand als Ausflugstag auf dem Programm: Eine Wanderung über Felder und Wiesen führte uns hinauf zur Burgruine Eisenberg. Nach der Erkundung des alten Gemäuers fuhren wir mit dem Bus zurück, denn ein weiteres Highlight stand an: der Bunte Abend. Im Gegensatz zur der Meringer wohlbekannten Faschingsveranstaltung, handelte es sich heute um den Wettkampf Minis vs. Miniteam. Genauso lustig wie an Fasching war es aber allemal. Jedes Zimmer durfte sich ein Spiel ausdenken, in dem es gegen das Miniteam antreten wollte. So kam es zu heiß umkämpften Duellen wie einer „Nicht-Lachen-Challenge“ oder einem Handstand-Wettbewerb. Erschöpft vom Anfeuern ging so unser letzter Abend zu Ende.

Zum Ende unserer Freizeit stand am Donnerstag noch der Gottesdienst an, für den Pfarrer Markter extra aus Mering zu uns kam. Zum Thema „Der Heilige Geist gibt uns Kraft“ feierten wir einen schönen und besinnlichen Abschlussgottesdienst. Wir packten noch unsere Sachen, räumten auf, und machten uns nach dem Mittagessen, mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen im Gepäck, auf den Heimweg nach Mering

Text: Matthias Hieke

Fotos: Lilith Weizenegger

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